Die Taillenweite eines Hemdes anpassen
Die Grundregel für die Taillenweite eines Hemdes

Tipps von LE CHEMISEUR®
👔 Für kräftigere Staturen
Vermeiden Sie eine zu weite Passform, damit das Hemd eine klare Form behält und die Silhouette ausgewogen wirkt.
Wir empfehlen eine gerade Passform (Brustweite = Taillenweite).
Bei größeren Größen kann die Taillenweite bis zu 2 cm über der Brustweite liegen - jedoch nicht mehr.
🏋️ Bei athletischer V-Form oder sehr schlanker Statur
Sie können die Taille etwas enger wählen. Wir empfehlen jedoch, das Hemd nicht zu stark zu taillieren, um eine ausgewogene Silhouette zu erhalten.
⌛ Der "Sanduhreffekt" bei einem Hemd wird verursacht durch:
- Den Unterschied zwischen Brustweite und Taillenweite (der sogenannte "Drop"), der 10 cm nicht überschreiten sollte.
- Den Unterschied zwischen Hüftweite und Taillenweite, der 8 cm nicht überschreiten sollte.
- Das Vorhandensein von Abnähern am Rücken. Ab einem Unterschied von 6 cm zwischen Brustweite und Taillenweite fügen Sie Abnäher hinzu, die die seitlichen Nähte nach hinten verlagern und so den "Sanduhreffekt" optisch verringern.
Der Sanduhreffekt ist stärker ausgeprägt, wenn das Hemd kurz ist, wie bei lässigen Hemden, die außerhalb der Hose getragen werden. Wenn Sie schlank sind und ein Casual-Hemd erstellen möchten, wählen Sie eine etwas geradere Passform, indem Sie z. B. 2 cm zur Taillenweite hinzufügen.
⚖️ Bei geplanter Gewichtsveränderung
Bestellen Sie ein Hemd, das Ihnen aktuell gut passt.
Eine spätere Anpassung ist unkompliziert: Die Taillenweite kann durch Abnäher in der Regel um 2 bis 4 cm reduziert werden.
Ist ein Hemd hingegen zu eng, ist eine nachträgliche Anpassung nur eingeschränkt möglich.
Wie misst man die Taillenweite eines Hemdes?

Aktualisiert am: 04/05/2026
